Wiedergutmachung 4

 

Ruth Kronenberg hat ein Lyzeum in Köln bis Ostern 1932 besucht. Nach der Schulausbildung wollte sie Schneiderin werden. Sie fand eine Lehrstelle in einem Schneideratelier. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 musste sie diese Stelle aufgeben. Sie wechselte daraufhin in ein Schneideratelier, das von zwei jüdischen Inhabern geleitet wurde. Kurz nach ihrer Ausbildung begann sie 1935, nach dem sie Ostern 1935 die Gesellenprüfung bestanden hatte, freiberuflich für den Jüdischen Kulturbund zu arbeiten, für den Theatergarderobe angefertigt wurde. Zu ihrem Kundenkreis gehörten auch jüdische Privatkunden. Zunächst arbeitete sie in der Wohnung ihrer Mutter. Sie hatte vor, sich in der Zukunft ein eigenes Atelier für Damenschneiderei einzurichten.

In Paris hat sie zunächst versucht, ebenfalls als Schneiderin zu arbeiten. Das ist ihr sehr schwer gefallen, weil sie sich in die neuen Lebensverhältnisse eingewöhnen musste und auch nicht über Geld verfügte, um größere Anschaffungen zu tätigen. Mit Kriegsausbruch 1939 war es ihr nicht mehr möglich, diesen Beruf auszuüben.

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