Gerda Groth, geb. Michaelis

Gerda Groth, geb. Gerda Michaelis aus einer jüdischen Magdeburger Kaufmannsfamilie. Sozialistische Aktivistin, sie heiratete 1930 den protestantischen Architekten Hermann Groth. G.G. verlässt Deutschland, als die Nazis die Macht ergreifen, um in der Normandie, dann in Paris Zuflucht zu suchen. Ihr Ehemann wird geschieden. Ohne Ressourcen kehrte sie nach Deutschland zurück (1935). Sie wird bei der Gestapo angezeigt und muss den ersten Zug nach Paris nehmen. Seine Familie wird während des Krieges verschwinden.

Quelle: Clarisse Nicoideski „Soutine oder Entweihung“, JC Lattès – 1993, S. 206 ff.

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