Hilfsorganisationen kritisieren Schließung italienischer Häfen

Mehrere Seenotrettungsorganisationen haben die Entscheidung Italiens angeprangert, wegen der Corona-Krise alle Häfen zu schließen. Die wegen der Corona-Krise leidenden Bürger Italiens dürften nicht der Grund dafür sein, „jenen Hilfe zu verwehren, die nicht Gefahr laufen, in einem Intensivbett zu ersticken, sondern zu ertrinken“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Organisationen Ärzte ohne Grenzen, SOS Méditerranée, Sea Watch und Open Arms vom Mittwoch. „Alle Leben müssen gerettet werden, alle gefährdeten Menschen geschützt, an Land wie auf See“, betonten die Organisationen. Es sei „möglich und notwendig“, dies zu tun.

Das italienische Innenministerium hatte erklärt, dass die italienischen Häfen wegen der Coronavirus-Pandemie nicht mehr als „sicher“ gelten könnten. Schiffe mit aus Seenot geretteten Flüchtlingen an Bord dürfen demnach nicht mehr an italienischen Häfen anlegen.

Quelle: Liveblog-ard. v. 9.4.2020, 9:38Uhr; https://www.tagesschau.de/ausland/coronakrise-seenotrettung-101.html

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