New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten/Migrationspakt

Migrationspakt beschlossen. Er soll im Dezember 2018 in Marrakesch unterzeichnet werden.

Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/un-migration-pakt-101.html;

http://www.un.org/depts/german/gv-71/band1/ar71001.pdf

„SOS“

So titelt die taz in ihrer Ausgabe v. 9. Juli 2018.

Wir lassen die Seehofers, die Söders, die Dobrindts, die Gaulands und Weidels, den Kurzen und die Orbans und die Salvinis über unsere Köpfe hinweg darüber bestimmen, wer gerettet wird und wer ertrinken muss. Es ist erbärmlich, es ist grausam, es ist beschämend.

Quelle: http://www.taz.de/Kommentar-Seenotrettung-im-Mittelmeer/!5515947/

80 Jahre

Europa 1938: Flüchtlingskonferenz am 6. Juli 1938 in Évian-les-Bains am Genfer See.

Und im Jahr 2018: „‘In den vergangenen zehn Tagen konnten Schiffe mit Flüchtlingen im Mittelmeer wegen der politischen Lähmung in Europa nicht anlegen‘, kritisierte Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi am Mittwochabend. ‚Es ist unabdingbar, dass die EU-Mitgliedsländer das Recht auf Asyl aufrechterhalten. Rettung zu verweigern oder die Verantwortung für Asyl auf andere abzuwälzen ist völlig inakzeptabel.‘“

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/unhcr-kritik-eu-fluechtlingsschiffe-1.4033811 v. 28.6.2018

„Internierungslager“

„… dafür Internierungslager einzurichten, verschiebt den Wertekompass unseres Landes massiv.“

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock zum „Kompromiss im Asylstreit“ zwischen CDU und CSU u.a. mit der Idee, „Transitzentren“ für Asylsuchende an der deutsch-österreichischen Grenze einzurichten.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/asylstreit-125.html

Ich schlürf ne Cola – Product Placement a la Tenenbom

Das Buch „Allein unter Flüchtlingen“ von Tuvia Tenenbom sagt mehr über die Vorlieben und Abneigungen des Autors aus, als über das eigentliche Thema „Flüchtlinge“. Wir erfahren z.B., dass Herr Tenenbom offenbar Cola light sehr mag:

„Ich hätte mir eine Falsche von meinem Lieblingsgetränk, Cola light, kaufen sollen, bevor ich in den Flieger stieg, war aber zu spät dran.“ (S. 11)

„Wann kommen die endlich mit den Getränken? Ich brauche eine Cola light.“ (S. 12)

„… Ich kriege endlich eine lauwarme Cola light, die natürlich der reinste Horror ist. Es ist mir unbegreiflich, wie Menschen, fast immer Nichtamerikaner, lauwarme Cola light trinken können.“ (S. 16)

„Das heißt, ich bestelle eine Cola light mit Eis und Zitrone.“ (S. 99)

„Der Marsch [Pegida] beginnt um 18.30 Uhr, da kann ich mir noch eine Cola genehmigen.“ (S. 102)

„Ich setze mich in eines der Cafés auf dem Platz ab und bestelle mir ein Schnitzel und eine Diät-Cola, die in Deutschland Cola light heißt.“ (S. 104)

„Ich nippe an einer Cola light, während ich auf meinem iPhone die Neuigkeiten aus aller Welt verfolge.“ (S. 144)

„… auch ich bestelle mir einen schwarzen Tee und natürlich eine Cola light mit Eis und Zitrone.“ (S. 146)

„Boris [Palmer] bestellt einen Kaffee, ich bestelle eine Cola light …“ (S. 214)

„Cola light mit Eis, sage ich. … Doch wir sind hier bei Daimler, und die haben Coca-Cola.“ (S. 218)

„Wenn ich dort bin [Jerusalem], werde ich mir … eine eiskalte Cola light holen, mich auf eine Bank setzen, gemächlich mein Getränk schlürfen und währenddessen meinen Kopf permanent nach rechts und links drehen, um sicherzugehen, dass mich niemand absticht.“ (S. 233f.)