Operation Frühlingswind

„Mitte Juli 1942 wollen die Nationalsozialisten in mehreren besetzten Ländern Nordwesteuropas Massenverhaftungen von Juden vornehmen und Zehntausende Menschen mit dem Zug in die Vernichtungslager in Osteuropa schaffen. Im besetzten Teil Frankreichs sind die deutschen Behörden für diese als ‚Operation Frühlingswind‘ bekannten Razzien auf die einheimische Polizeiangewiesen. […] Das für die französische Polizei in ganz Frankreich zuständige Vichy-Regime in der unbesetzten Zone akzeptiert schließlich die ‚Bitte‘ der Deutschen, die Verhaftungen vorzunehmen, und sieht darin eine Chance, mehr Befugnisse zu erhalten. Man handelt lediglich aus, dass keine Franzosen, sondern ausschließlich staatenlose und ausländische Juden deportiert werden sollen.“

Quelle: taz v. 18.7.2022, S. 4-5.

Diese Razzien wurden auch Ruth Kronenberg zum Verhängnis.

„Wissing: Flüchtlinge besser in Europa verteilen

Die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine darf kein deutsch-polnisches Problem bleiben. Dies fordert Bundesverkehrsminister Volker Wissing. „Aufnahmebereitschaft gibt es auch in Ländern, die nicht nah an der Ukraine liegen. Es müssen Transporte nach Frankreich, Spanien, Griechenland, Dänemark organisiert werden – mit Bahn oder Flugzeug“, sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In Deutschland müssten weitere Verteilzentren neben Berlin, Hannover und Cottbus errichtet werden. Sonst würden viele Flüchtende weiter nach Berlin kommen, weil sie dort Freunde und Verwandte hätten und am ehesten eine Perspektive für sich sähen. Es werde ein gutes System gebraucht um die Flüchtenden in Deutschland und Europa zu verteilen.“

Quelle: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-donnerstag-103.html#Wissing-Fluechtlinge-besser-in-Europa-verteilen v. 24.3.2022