Gegenwärtige „Flüchtlingskrise“ und NS-Vergangenheit: „Überkompensation unserer schwierigen Vergangenheit“?

Gauland erklärte, dass der im Grundgesetz verankerte subjektive Asylanspruch „eine Überkompensation unserer schwierigen Vergangenheit“ der Nazizeit sei.

Quelle: http://start.de.lenovo.com/news/read/category/topthemen/article/afp-afd_will_mittelmeerroute_ab_anfang_september_volls-afp; ähnlich auch https://www.tagesschau.de/inland/afd-asylpolitik-101.html

Gegenwärtige „Flüchtlingskrise“ und NS-Vergangenheit

Was die gegenwärtige „Flüchtlingskrise“ mit der NS-Vergangenheit und dem Gedenken daran zu tun hat? O-Ton Alexander Gauland, Spitzenkandidat der AfD, in einem Interview der WELTWOCHE: „Den Deutschen ist ununterbrochen klargemacht worden, dass sie schwere Schuld auf sich geladen haben. Viele glauben, dass sie durch die Flüchtlingspolitik ein Stück dieser Schuld abtragen. Den Ungarn, Polen oder Slowaken kann man nicht einreden, dass sie 50000 Afrikaner aufnehmen müssen, weil sie sechs Millionen Juden umgebracht haben.“

Dieser Politiker und seine Partei dürfen nie eine verantwortliche Position in Deutschland erringen.

Quelle: „Es muss nicht gleich eine Mauer sein“, Interview von Wolfgang Koydl mit Alexander Gauland, in: Weltwoche, Nr. 32/2017, S. 44–45, S. 45.

„Armutzeugnis für die EU“

„‘Also mir graut es vor Aussagen wie ‚Wir müssen die Mittelmeerroute schließen!‘‘“, sagt Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. ‚Das heißt: Die Menschen nicht mehr retten, oder ich weiß nicht. Wie schließt man das Meer?‘

Das Mittelmeer soll mit unsichtbaren Zäunen verbarrikadiert werden.“

 Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/innenminister-tallinn-105.html (6.7.2017)